Angenehm in einer fremden Welt/Zeit steckengeblieben wirkt dieser Geisterhaushorrorfilm aus heimischer Filmhochschülerhand, in dem auf Schreibmaschinen gedichtet und Plattentellern musiziert wird, während das nächste Lampen- oder Putzmittelgeschäft wohl ein paar Fußmärsche zu weit entfernt liegt. Dunkle Flure, Schattenspiel und Kleinmädchenspuk verraten Einflüsse der "Ring"-Schule in einem mitunter witzigen und stimmungsvollen, insgesamt aber auch etwas hölzernen und mäßig originellen Horrorkammerspiel.
Beschreibung:
Obwohl die schäbige Bruchbude am Orchideenweg 22 und ihre verschrobenen Nörglernachbarn schon von weitem keinen vertrauenerweckenden Eindruck machen, sowie das Gerücht umgeht, es würde im Hause spuken, zögert Jungschriftsteller Leo zum Entsetzen seiner Freundin keine Minute, genau dort einzuziehen, um seinen überfälligen Zweitling zu Papier zu bringen. Prompt klopfen nach kurzer Hochphase (Schreibblockade gelöst!) die GeisterInnen der Vergangenheit an des armen Poeten Pforte.
Griffin Keyes geht auf in seiner Arbeit als Zoowärter im Franklin Park Zoo. Weil er aber in seinem Privatleben keinerlei Fortschritte macht, beschließt er, sich einen anderen Job zu suchen, mit dem er mehr...